Belege erfassen und den DATEV-Export ziehen

Was in die Buchhaltung reingeht, was rauskommt, und welche Banken wirklich unterstützt werden.

Voraussetzung

Die Buchhaltung ist im Pro-Tarif enthalten. Im Basic-Tarif ist der Bereich nicht sichtbar.

Belege hochladen

Unter "Buchhaltung" auf "Belege". Erlaubt sind PDF, JPG, PNG und WebP, bis 10 MB pro Datei.

Nach dem Hochladen liest AOMI den Beleg automatisch aus und schlägt Betrag, Datum und Lieferant vor. Der Status wandert von "Wird verarbeitet" auf "Extrahiert". Klappt das Auslesen nicht, bleibt der Beleg als "Fehlgeschlagen" stehen und du trägst die Werte von Hand nach. Der Beleg geht dabei nicht verloren.

Lädst du denselben Beleg zweimal hoch, erkennt AOMI das und weist die Dublette ab.

Belegarten zur Auswahl: Eingangsrechnung, Ausgangsrechnung, Quittung, Bescheid, Vertrag und Sonstiger Beleg.

Gut zu wissen: Versendest du eine Rechnung aus AOMI, legt das System dafür automatisch einen Beleg vom Typ "Ausgangsrechnung" an. Den musst du nicht selbst hochladen.

Kontoumsätze einlesen

Unter "Konten" legst du ein Konto an und wählst den Anbieter. Vollständig unterstützt mit eigener Erkennung sind Revolut, Stripe, PayPal und Amex.

Für andere Banken liest AOMI die Spalten der CSV-Datei selbst aus. Das funktioniert oft, aber nicht garantiert. Prüf nach dem ersten Import unbedingt, ob Datum, Betrag und Verwendungszweck richtig zugeordnet sind.

Achtung: Der Anbieter lässt sich später nicht mehr ändern. Zum Wechseln musst du das Konto löschen und neu anlegen. Überleg dir die Wahl also einmal richtig.

Zuordnen

Unter "Matching" verbindest du Belege mit Kontoumsätzen. In der Belegliste siehst du am Filter "Deckung", was noch offen ist: Vollständig, Unvollständig, Keine Zuordnung oder Fremdwährung.

Den Export ziehen

Unter "Export" wählst du den Monat und klickst auf "Export erstellen". Du bekommst eine ZIP-Datei mit vier Dingen:

  • der DATEV-Kassenbuch-Datei als CSV
  • allen zugeordneten Belegen als Dateien
  • einem Zuordnungsbericht
  • einer Zusammenfassung

Das ist das Paket, das du an deine Steuerberatung gibst.

Bricht der Export mit einer Formatmeldung ab, liegt es an einzelnen Buchungen, die das DATEV-Format nicht akzeptiert. Prüf die Umsätze des Monats auf fehlende Beträge oder Datumsangaben.

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